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Der Telefonische Besuchsdienst
(Bericht aus dem KstA vom 10.01.2013)


Ich erfahre immer wieder, wie viele ältere Menschen kaum noch Gelegenheit haben, mal mit jemanden zu reden und etwas von sich mitzuteilen. Da kann ein regelmäßiges Telefongespräch einmal in der Woche, in dem jemand fragt, wie es mir geht, richtig gut tun“, sagt Pfarrer Klaus-Joachim Börnke. Er ist Projektleiter des Telefonischen Besuchsdienst des Diakonischen Werks. Und das landesweit einmalige Projekt, das in Rheindorf seine Wurzeln hat, geht jetzt in eine weitere Phase. Das Evangelische Altenheim Ulrichstraße in Opladen arbeitet fortan mit dem Diakonischen Werk zusammen. Ältere Menschen können hier das Angebot wahrnehmen, regelmäßig ein Telefongespräch mit einem ehrenamtlichen Telefonpartner zu führen. Vier Ehrenamtler haben im Haus ihre Ausbildung erhalten, die auf Gesprächsführung, Kommunikation und Seelsorge aufbaut. „Durch intensive Schulungen sind wir gut auf schwierige Situationen vorbereitet worden. Außerdem gab es eine Mappe mit Kontaktadressen, über die sich weitere Hilfe organisieren lässt“, erklärt Brigitte Ducha, die als Ehrenamtliche nun in Opladen einen Schützling übernimmt. Das Besprochene wird vertraulich behandelt.
Das regelmäßige Telefonat, kommt schon einem kleinen Ritual gleich. Beide Gesprächspartner wollen nicht zwischen Tür und Angel kommunizieren, sondern sich Zeit nehmen. Beim Telefonischen Besuchsdienst in Rheindorf hat es sich bewährt, dass der Ehrenamtliche von sich aus anruft und nicht die Nummer preisgibt, damit nicht der Eindruck entsteht, jederzeit erreichbar zu sein. Es gibt eigene Diensthandys und es bleibt beim Telefonat, der Besuch ist ein ausschließlich telefonischer. Wie Börnke erklärt, gibt es regelmäßige Teamtreffen, um sich auszutauschen. Die Nachfrage seitens allein stehender Senioren ist enorm und es gibt laut Sabine Rauh von der Gesamtkoordination mittlerweile eine Warteliste. Das Angebot ist kostenfrei. Für die Ehrenamtlichen entstehen keine Gebühren, sie erhalten eine Ausbildung und wer sich für ein Amt interessiert, kann sich bei Rauh (
0214 / 38 27 70) informieren. Irene Isferding  ( 02171 / 720 80) vom Sozialdienst der Evangelischen Gesellschaft für gemeinnützige Altenhilfe Opladen führt das erste Gespräch mit den Senioren und schaut, welcher Ehrenamtliche als Gesprächspartner am besten passt.

Lothar Scharfenberg, Leiter des Altenheims Ulrichstraße, versteht sein Haus nun auch als telefonische Anlaufstelle für allein stehende, ältere Menschen, die Kontakt wünschen. Über das Telefonat hinaus werde mancher womöglich auch stärker das Angebot des Hauses mit Mittagstisch, Festen und Veranstaltungen im Blick haben. Zweimal im Jahr wollen sich alle Teilnehmer des Telefonischen Besuchsdienstes treffen und austauschen.

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